Fazit Japan – Sayonara Nippon

In den 2 Wochen habe ich einen guten Mix zwischen dem traditionellen und dem modernen Japan zu sehen bekommen. Die Kultur und der Lebensstil der Japaner hat mich sehr beeindruckt. Ich bin erstaunt wie ordentlich und diszipliniert die Japaner leben und wie respektvoll sie miteinander umgehen. Dies bringen sie z.B. bei der Begrüssung, Verabschiedung oder Bedankung durch ihre Verbeugung zum Ausdruck. Klar, ich hatte jetzt den direkten Vergleich zu China, aber auch wir Europäer könnten noch einiges von den Japanern lernen. Ich hatte den Eindruck, sie sind eher etwas reserviert und man muss aktiv auf sie zugehen, damit man ins Gespräch kommt. Halt etwas ähnlich wie bei uns Schweizer auch 😉
Japan ist ein hoch entwickeltes Land, alles funktioniert hier perfekt. Durch die Vertrauenswürdigkeit und die sehr tiefe Kriminalität hat man hier eine sehr hohe Lebensqualität. Abgesehen von den Erdbeben und Taifuns, welche immer wieder für eine unangenehme Überraschung sorgen können. Japan trumpft vielleicht nicht gerade mit den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten auf, bietet aber sehr viele schöne Orte und tolle Ausflugsmöglichkeiten, die man entdecken kann. Es herrscht grundsätzlich eine ruhige entspannte Atmosphäre. Partymeilen sucht man hier vergeblich, selbst in den lebendigen Strassen von Tokyo kehrt zu später Stunde eine erstaunliche Ruhe ein. Das Reisen mit dem Zug macht hier echt Spass und ist vermutlich die beste Option sich fortzubewegen.
Das Essen war für mich hier bis anhin das Beste. Wenn man gerne Fisch, Sushi, scharfe Speisen oder Nudeln hat, kommt man hier voll auf seine Kosten. Alles wird ganz frisch zubereitet. In den Restaurants sind die Küchen offen, und oft kann man dem Koch zusehen, wie er die Speisen zubereitet. Vermutlich sind meine persönlichen Eindrücke nicht jedermanns Sache. Auf jeden Fall hat es mir sehr gefallen. Das Land birgt schon ein gewisses Suchtpotential. Ich denke, ich werde Japan bestimmt wieder mal besuchen…

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Tokio

Die letzten beiden Tage in Japan werde ich noch in Tokio verbringen. Natürlich könnte man in Tokio ohne Weiteres eine Woche oder länger verbringen. Ich wollte aber möglichst viele verschiedene Seiten von Japan sehen, deshalb fällt der Aufenthalt in Tokio halt etwas kurz aus. Auf dem Weg nach Tokio fährt man in der Nähe des Mount Fuji vorbei, der höchste Berg bzw. Vulkan Japans. Wenn ich noch mehr Zeit in Japan gehabt hätte, wäre das Wandergebiet um den Mt. Fuji bestimmt auch einen Aufenthalt wert gewesen.
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Der Blick aus dem Fenster auf den Mount Fuji (3776 m)

Die „Östliche Hauptstadt“, was der Name Tokyo bedeuted, zählt 9 Mio. Einwohner. Zählt man die umliegenden Bezirke dazu, sind es 30 Mio. Einwohner. Wie riesig die Stadt ist, bemerkt man gut während der langen Zugfahrt ins Zentrum. Meine Unterkunft liegt im Stadtteil Ueno. Von hier aus sind einige Sehenswürdigkeiten in Kürze erreichbar.
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Im Stadtviertel Akihabara, auch Electronic City genannt, werden alle mögliche Elektronik Sachen und Computerteile verkauft. Die Strassenzüge werden von den unzähligen blinkenden Leuchtreklamen aufgehellt. Hier ist auch das Mekka der Anime und Manga Szene zu finden.
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Unweit von Bahnhof Ueno befindet sich ein lebhaftes Restaurant Quartier. Viele Leute gesellen sich hier zum Essen und Trinken.

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Interessant wie hier Traditionelles und Modernes zusammen liegen. Zum einen der Senso-ji Tempel, zum anderen der Tokyo Sky Tree im Hintergrund, das mit Abstand höchste Gebäude Tokios.
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Der Senso-ji ist der älteste Tempel von Tokio. Hier tummeln sich die Touristen aus der ganzen Welt. Schweizer habe ich während meines Japan Aufenthalts zwar nie getroffen. Das ist erstaunlich, denn sonst trifft man die ja überall an.
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Der erst 2011 fertig gestellte Fernsehturm Sky Tree ist 634 m hoch und meines Wissens das zweit höchste Gebäude der Welt. Ich wollte eigentlich auf die obere Plattform, die Wartezeiten von 1.5 Stunden für ein Ticket und den Aufzug, weckten mir jedoch die Erinnerungen an Huangshan wieder und ich vergass die Idee schnell wieder.
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Stattdessen ging ich noch kurz in den Zoo. Dort gab es u.A. Pandabären zu sehen. 🙂
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Am letzten Tag vor meinem Abflug nach Hanoi regnete es in Strömen. Eine gute Gelegenheit also noch kurz einen Besuch im Museum für Naturwissenschaften zu machen. Natürlich war der 2-stündige Besuch zu knapp um alles zu sehen, denn das Museum zählt über 3.5 Mio. Exponate über die Tierwelt, Technik, japanischer Geschichte, usw. Eine spezielle Attraktion des Museums war eine Weltkugel im Masstab 1:1 Mio. in welcher verschiede 360º Grad Filmvorführungen über die Entstehung der Erde und über das Leben im Meer gezeigt werden. Generell sind hier auch viele Einrichtungen und Experimentier-Labors für Kinder zu finden, um die das Wissen auf spielerische Art zu vermitteln. Die Eintritsspreise der Museen in Japan sind allgemein nicht so hoch. Für dieses Museum hier habe ich z.B. 600 Yen (entsprich etwa 5.50 Fr) bezahlt. Generell habe ich Japan, ganz im Gegensatz zu den vielen Vorwarnungen, die ich bekommen habe, gar nicht so teuer empfunden. Der Yen ist halt z.Zt. sehr tief zum SFr bewertet. Bei den Übernachtungen muss man halt etwas sortieren. Die Übernachtungen in Hotels können schon ziemlich teuer sein. Ich hatte in meinen preisgünstigen Hostels und Ryokans immer genügend Komfort und es war immer sehr sauber.

Takayama

Nachdem ich bisher vorwiegend Städte in Japan gesehen habe, möchte ich nun noch mehr von der ländlichen Seite erfahren. Deshalb entschied ich mich für 2 Tage nach Takayama zu gehen. Japan ist vor allem an der östlichen Küste durchgehend ziemlich dicht besiedelt und bietet eigentlich nicht gerade ein umwerfendes Landschaftsbild. Die Mitte des Landes ist vorwiegend von bewaldeten Gebirgslandschaften geprägt. Takayama ist ein kleines traditionelles Städtchen ziemlich zentral in Japan gelegen. Die dreistündige Zugfahrt von Kyoto dort hin führt durch imposante Landschaften entlang von Flüssen bewaldeten Hügeln. Da der Ort auf ca. 600m liegt war es dort auch schon deutlich kühler. Im Stadtkern befinden sich schmale Strassenzüge mit historischen alten Holzhäuser, die als Souveniershops für Touristen oder Restaurants dienen. Ausserhalb der Stadt gibt es ein Freilicht-Museum zu besichtigen, wo ein traditionelles Bergdorf nachgebaut wurde und die früherige Lebensweise der Bergbevölkerung zeigt.
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Altes nachgebautes Bergdorf als Freilicht-Museum
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Kyoto

Kyoto ist auf Grund der vielen Tempel und Schreine eine  sehr traditionelle Stadt und gilt als das kulturelle und historische Zentrum Japans. Einige der Bauwerke wurden als UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Dementsprechend zieht es auch viele Touristen hierher. Ich traf mich hier mit Oda wieder, einer der japanischen Studenten, welche ich in der Transsib von Moskau nach Irkutsk kennengelernt hatte. Er und sein Kollege Hinä zeigten mir den historischen Stadtteil Gion und erklärten mir stolz die Hintergrundinfos zu den Buddhistischen Tempel. Für mich war das natürlich eine sehr willkommene Reiseführung.
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Kyoto Tower
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Geburtstagsessen mit japanischen Freunden. Sushi natürlich. Nachher gings noch zum Karaoke…

Am nächsten Tag zog ein starker Taifun an der Ostküste Japans vorbei und es regnete den ganzen Tag. Somit fiel auch die geplante Entdeckungstour mit dem Fahrrad buchstäblich ins Wasser. Nach dem x-ten Tempel zeichnete sich bei mir sowieso langsam eine Sättigung ab. Obwohl sie alle sehr schön sind. Es ist auch schön sich einfach im Tempel hinzusetzen und die Leute bei ihren Ritualen zuzuschauen. Fotos vom Innenbereich sind nicht erlaubt und die Schuhe müssen vor dem Betreten ausgezogen werden.
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Meine Übernachtungen in Kyoto und in Osaka waren in einem sog. Ryokan. Das sind im traditionell japanischen Stil eingerichtete Hotels. Ich wollte das unbedingt erleben. Normalerweise sind die Ryokan, welche auf Touristen ausgerichtet sind eher teuer, jedoch findet man auch sehr günstige ohne den ganzen Schnick-Schnack, und die sind vermutlich erst noch authentischer. Im Zimmer hat es jeweils einen kleinen Tisch mit Grüntee. Der Boden ist aus Tatami-Matten (Reisstroh) gemacht. Auch in den Hotels werden die Schuhe am Eingang immer ausgezogen und man kriegt Hausschuhe. Vor dem Betreten des Zimmers zieht man dann selbst die Hausschuhe aus. Für den Toilettenbereich stehen wiederum neue Schuhe bereit. Einheitsgrösse 39 :-/ Die Japaner sind hier sehr strikt und sauber. Der Zugang ins Zimmer erfolgt lediglich mit einer Schiebetüre und schlafen tut man auf einem Futon auf dem Boden. Das klingt jetzt etwas rustikal, ist aber sehr gemütlich und im typischen Ambiente.
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Das Ryokan in Kyoto hatte sogar einen eigenen Koy-Teich im Eingangsbereich.

Nagoya

Während dem Formel 1 Weekend hatte ich 2 Übernachtungen im ca. 70 km entfernten Nagoya. Ich liess es mir nicht nehmen am Sonntag Morgen vor dem Rennen noch das Toyota Industrial & Technology Museum zu besuchen. Das Museum ist in zwei Themenbereiche unterteilt. Der erste Teil widmet sich den von Mr. Sakichi Toyoda entwickelte Maschinen zur Baumwollverarbeitung. An den laufenden Maschinen zeigen die Museumsbetreiber die verschiedenen Schritte der Baumwollenverarbeitung. Sein Sohn Kiichiro Toyoda hat sich dann dem Automobilbau gewidmet und später den Konzern Toyota Motor Corperation gegründet. Diesem ist der zweite Teil der Ausstellung gewidmet. Es werden die Produktionsmaschinen der Automobilherstellung gezeigt und auch die Entwicklung der Toyota Fahrzeuge und die an ihnen verwendeten Technologien erklärt. Beide Themen waren äusserst interessant. Dieses Wochenende war also ganz dem technischen Aspekt gewidmet, welcher in Japan auch eine zentrale Rolle spielt.
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Spiral Tower
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Eine Sulzer Webmaschine steht auch noch da

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Der gute alte Celica…

Formel 1 in Suzuka

Da ich am Montag Geburtstag habe und mir hier wohl niemand einen Geburtstagskuchen backen wird, habe ich mir gedacht mir selbst ein Geburtstagsgeschenk zu machen. 😀
Und zwar gehe ich mir die Formel 1 in Suzuka ansehen, wenn die F1 gerade schon dieses Weekend in Japan ist. Natürlich habe ich das bereits Monate im voraus geplant und organisiert. Die Rennstrecke in Suzuka war immer meine Lieblingstrecke, als ich noch aktiv gefahren bin (Grand Prix ll 😉 ). Hier konnte ich auch als grosser Fan während der Schumacher Ära die grössten Triumpfe und dramatischen Momente seiner Karriere mitverfolgen. Und jetzt bin ich selbst hier. Unglaublich!
Das Rennen war ein Spektakel. Da ich einen Weekend-Pass hatte, sah ich am Samstag bereits das Qualifying und am Sonntag das Rennen. Von meinen Tribünenplatz hatte ich einen guten Überblick auf eine langegezogene Schikane. Und Sauber sammlte endlich wieder mal wohlverdiente Punkte. Verglichen mit einem vor Jahren besuchten F1-Rennen in Monza, war dieser Event perfekt organisiert. Trotz den vielen Zuschauer gab es hier weder Gedränge noch irgendwelche Wartezeiten. Es hatte genügend Toiletten und viele Stände mit asiatischen Köstlichkeiten. Der Abfall wird an den Recycling Container minutiös getrennt, hier wird nichts weggeworfen. Bei uns nicht vorstellbar.
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Fahrerparade
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… Streckenpostenparade
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Japanische Fans
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Schweizer Fan
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Sicht von der Tribüne
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Torro Rosso
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Ferrari
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Porsche Cup
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Das glaubt mir sonst keiner: kein bisschen Abfall weit und breit

Hiroshima

Hiroshima war meine nächste Station, wo ich drei Übernachtungen vorgesehen habe. Von Osaka nach Hiroshima reise ich innerhalb 90 min. mit dem Shinkansen, das ist der Hochgeschwindigkeitszug, welcher auf einer Hauptachse durch ganz Japan verkehrt und somit die grossen Städte miteinander verbindet. Dieser Zug schlägt nun alles bisher gesehene in Sachen Komfort und Sauberkeit. Er hält am Perron zentimetergenau an der markierten Stelle, so dass die Passagiere genau wissen, wo sie für welchen Wagen anstehen müssen. Im Zug nimmt man kaum Geräusche war, Handys werden auf lautlos gestellt und die komfortablen Sitze machen den Eindruck als würden sie zum ersten mal gebraucht. Es gibt offensichtlich auch hier eine 1. Klasse, die macht aber nicht viel Sinn, da hier die 2. Klasse unserer 1. Klasse entspricht bzw. sie übertrifft. Unsere SBB dürfte sich hier gerne mal inspirieren lassen, wie Bahnreisen auch noch sein könnte.
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Auf Hiroshima wurde ja bekanntlich vor rund 70 Jahren die erste Atombombe abgeworfen. Ich habe hier das Friedensmuseum besucht. Dieses zeigt in eindrücklicher Art und Weise warum es soweit gekommen ist und welche Auswirkungen dies auf die Bevölkerung der ganzen Region mit sich gebracht hat. In der Ausstellung werden die historischen Zusammenhänge neutral erklärt, aber auch eine klare Botschaft für Weltfrieden und nuklearer Abrüstung vermittelt. Der Besuch diese Museums ist sehr informativ und hat mich sehr bewegt. Unweit daneben im Peace Memorial Park stehen die Überreste eines ehemaligen Fabrikgebäudes, über welchem die Bombe detornierte. Dieses Gebäude hat auf Grund der stabilen Bauweise einigermassen standgehalten, während alles Andere im Radius von 2 km dem Erdboden gleich gemacht wurde. Das Gebäude wurde seither als Mahnmal stehen gelassen.

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Peace Memorial Museum
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Die Stadt hat aber noch viel anderes zu bieten. Hier ein paar Eindrücke:
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Hiroshima Castle

In Japan stösst man immer wieder auf wunderschöne Gartenanlagen, wie hier der Sukkei-en Garten als Oase mitten in der Stadt. Im Teich schwimmen Koy-Fische und Wasserschildkröten. Hier findet man angenehme Ruhe. Allgemein ist es in Japan viel ruhiger und gesitteter als in China.
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Unweit der Stadt befindet sich die Insel Miyajima. Dieser Ort ist bekannt durch den imposanten roten Torii (Tempeltor), welcher im Meer steht und bei Ebbe vollends aus dem Wasser ragt. Torii sind Shinto-Bauwerke und markieren den Eingang zum Schrein (Shinto-Tempel).
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Zahme Rehe laufen hier im Dorf herum
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Auf der Insel gibt es auch einen Berg. Hier habe ich mit deutschen Kollegen eine tolle Wanderung auf den Mt. Misen gemacht.
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Anschliessend gabs Okonomiyaki – traditionelle Japanische Spezialität

Auf meiner Weiterfahrt nach Nagoya habe ich einen Aufenthalt in Onomichi eingeplant. Hier beginnt die 70km lange Überfahrt auf die östlich gelegene Insel Shikoku. Diese verläuft über lange Brücken zwischen kleinere vorgelagerte Inseln. Dieses Gebiet eignet sich gut für eine Velotour, da diese Überfahrt auch mit dem Fahrrad auf gut ausgebauten Radwegen zurück gelegt werden kann.
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Hier konnte ich wieder mal einem meiner Hobbys frönen. 🙂

Kon-ni-chi-wa Nippon (Osaka)

Der Flughafen Kansai Osaka befindet sich auf einer künstlichen Insel auf dem Meer. Mit dem Zug erreicht man die Innenstadt Osaka Mamba mit einer 70 minütigen Fahrt. Ich werde mich in den nächsten 12 Tagen vorwiegend wieder per Zug fortbewegen. Als Ausländer hat man hier die Möglichkeit einen 1, 2 oder 3 wöchigen Freipass für die JR Bahnen (Japan Railways) zu erwerben. Dieser muss im Vorfeld in der Schweiz als Voucher gekauft werden und kann dann hier vor Ort mit dem Vorweisen des Reisepass eingelöst werden. Damit kann man dann auf den meisten Bahnlinien ohne weitere Zusatzkosten frei herumfahren. Das hat alles bestens funktioniert. Die Japaner sind hier extrem gut organisiert. Trotzdem hat es mich zu Beginn einige Zeit gekostet, mich mit dem ganzen Bahnsystem und der Ausschilderungen zurecht zu finden. So kam ich leider erst recht spät im Hotel an. Japan begrüsste mich zu meiner Freude mit einem angenehm schwülen Klima mit gefühlten 30 Grad.
Um mir die Zeit in Japan so effizient wie möglich zu gestalten, habe ich mir zwischenzeitlich einen etwas konkreteren Reiseplan ausgearbeitet. Denn ich habe realisiert, dass das Reisen mit dem ganzen Gepäck an einen anderen Ort sehr ermüdend und zeitraubend ist, und dies auf Kosten vom Sightseeing geht.  Darum habe ich mich für ein paar wenige Hotspots entschieden und habe eine Liste mit konkreteten Sachen, welche ich sehen und erleben will erstellt. Man muss sich von manchmal von dem Gedanken trennen möglichst alles sehen zu wollen.
In Osaka habe ich eigentlich gar nicht so viel Erwartungen gehabt, denn ich wollte hier einfach meine erste Übernachtung nach dem Flug festlegen. Trotzdem war ich extrem erstaunt, was ich hier alles vorfand. Im Stadtteil Namba, in welchem meine Unterkunft in einem Ryokan liegt, war richtig was los. Überall beleuchtete Beizen und Shops, buntes Treiben bei toller Atmosphäre. Natürlich musste ich da gerade wieder auf die Piste 🙂

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Osaka ist bekannt für Shoping. Wie hier z. B. die kilometerlange Shin-Shi-Bashi Strasse. Hier gibt es alle zu finden.

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Sehr beliebt sind bei Japaner die Manga Comics. Manga ist ein eigener Zeichnungsstil. Man erkennt ihn gut an der typischen Darstellung der Figuren mit ihren grossen Augen. Die Bücher werden hier übrigens umgekehrt, also von rechts nach links gelesen.

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Man findet hier vieler solcher schmucken Beizen. Das Essen: Ein Traum!