Shanghai

Die Hafenstadt Shanghai ist mit 25 Mio. Stadtbewohner wohl die grösste Stadt Chinas. Nördlich der Stadt mündet der über 6400 km lange Jangtse Strom ins Meer. Shanghai ist im Gegensatz zu Peking eher eine moderne Geschäftsstadt. Im neueren Stadtteil Pudong türmen sich die Wolkenkratzer. Der Shanghai Tower, welcher sich noch bis 2014 im Bau befindet, wird mit einer Höhe vom 632 m wieder eine neue Rekordmarke der Shanghai Skyline setzen. Imposant wird die Skyline erst richtig, wenn es dunkel wird und die Lichter der Stadt angehen. Vom Bund, der Uferpromenade des Huangpu-Fluss, oder noch besser auf einer nächtlichen Schiffstour auf dem Fluss kriegt man einen tollen Anblick auf die Skyline.
image
Das Shanghai World Finacial Center (Flaschenöffner / 492m), der Jin Mao Tower (420 m) und der bald fertig gestellte Shanghai Tower (632 m).
image
Der symbolische Oriental Pearl Tower (468 m).
image

image

image

image

image

image

Es gibt hier aber auch ein altes Stadtviertel (Puxi), in welchem noch viele alte Holzhäuser stehen. Die prominente Shoping-Meile von Shanghai ist die Nanjing Road. Diese war zu der Zeit als ich da war völlig überfüllt.
Insgesamt war ich nur 2 gute Tage hier in Shanghai, denn es war sozusagen der Ausgangspunkt für den Ausflug nach Huangshan. Als ich vom Huangshang Gebirge zurück kam, machten sich zum ersten mal Erschöpfungserscheinungen bei mir bemerkbar. Der wenige Schlaf der letzten Tage, die vielen Leute, die Kilometer zu Fuss und die ununterbrochene Flut von neuen Eindrücken haben mich müde gemacht und ich musste einfach mal einen Tag richtig ausschlafen und neue Energie tanken. 🙂
image
Nanjing Road – hier war man nicht alleine 😉
image
Die Nanjing Road bei Nacht

image
image
Yuyuan-Quartier in der Altstadt
image

Der Internationale Flughafen Shanghai Pudong, von dem ich meinen Abflug nach Japan hatte, liegt eine gute Stunde ausserhalb der Stadt. Auf dem Weg dort hin erwartete mich ein weiteres Zückerchen, welches ich mir als Technik-Freak nicht entgehen liess. Vom Stadtrand her kann man statt der Metro auch die Magnetschwebebahn Maglev zum Flughafen benützen. Diese wurde von Deutschland entwickelt und befindet sich immer noch in einem Pilotbetrieb, um Erfahrungen für einen möglichen weiteren Ausbau zu sammeln. Die Maglev beschleunigt in den Stosszeiten auf der 30 km langen Strecke auf 430 km/h und bremst danach wieder ab. Bei mir war offensichtlich keine Rushhour, die Bahn war praktisch leer und ich musste mich mit 300km/h begnügen. Schade, ich wäre gerne mal 430 Sachen zum Flughafen gebrettert. Aber das Erlebnis wars wert und dafür auch noch ein bisschen länger.
image

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.