Tokio

Die letzten beiden Tage in Japan werde ich noch in Tokio verbringen. Natürlich könnte man in Tokio ohne Weiteres eine Woche oder länger verbringen. Ich wollte aber möglichst viele verschiedene Seiten von Japan sehen, deshalb fällt der Aufenthalt in Tokio halt etwas kurz aus. Auf dem Weg nach Tokio fährt man in der Nähe des Mount Fuji vorbei, der höchste Berg bzw. Vulkan Japans. Wenn ich noch mehr Zeit in Japan gehabt hätte, wäre das Wandergebiet um den Mt. Fuji bestimmt auch einen Aufenthalt wert gewesen.
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Der Blick aus dem Fenster auf den Mount Fuji (3776 m)

Die „Östliche Hauptstadt“, was der Name Tokyo bedeuted, zählt 9 Mio. Einwohner. Zählt man die umliegenden Bezirke dazu, sind es 30 Mio. Einwohner. Wie riesig die Stadt ist, bemerkt man gut während der langen Zugfahrt ins Zentrum. Meine Unterkunft liegt im Stadtteil Ueno. Von hier aus sind einige Sehenswürdigkeiten in Kürze erreichbar.
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Im Stadtviertel Akihabara, auch Electronic City genannt, werden alle mögliche Elektronik Sachen und Computerteile verkauft. Die Strassenzüge werden von den unzähligen blinkenden Leuchtreklamen aufgehellt. Hier ist auch das Mekka der Anime und Manga Szene zu finden.
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Unweit von Bahnhof Ueno befindet sich ein lebhaftes Restaurant Quartier. Viele Leute gesellen sich hier zum Essen und Trinken.

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Interessant wie hier Traditionelles und Modernes zusammen liegen. Zum einen der Senso-ji Tempel, zum anderen der Tokyo Sky Tree im Hintergrund, das mit Abstand höchste Gebäude Tokios.
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Der Senso-ji ist der älteste Tempel von Tokio. Hier tummeln sich die Touristen aus der ganzen Welt. Schweizer habe ich während meines Japan Aufenthalts zwar nie getroffen. Das ist erstaunlich, denn sonst trifft man die ja überall an.
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Der erst 2011 fertig gestellte Fernsehturm Sky Tree ist 634 m hoch und meines Wissens das zweit höchste Gebäude der Welt. Ich wollte eigentlich auf die obere Plattform, die Wartezeiten von 1.5 Stunden für ein Ticket und den Aufzug, weckten mir jedoch die Erinnerungen an Huangshan wieder und ich vergass die Idee schnell wieder.
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Stattdessen ging ich noch kurz in den Zoo. Dort gab es u.A. Pandabären zu sehen. 🙂
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Am letzten Tag vor meinem Abflug nach Hanoi regnete es in Strömen. Eine gute Gelegenheit also noch kurz einen Besuch im Museum für Naturwissenschaften zu machen. Natürlich war der 2-stündige Besuch zu knapp um alles zu sehen, denn das Museum zählt über 3.5 Mio. Exponate über die Tierwelt, Technik, japanischer Geschichte, usw. Eine spezielle Attraktion des Museums war eine Weltkugel im Masstab 1:1 Mio. in welcher verschiede 360º Grad Filmvorführungen über die Entstehung der Erde und über das Leben im Meer gezeigt werden. Generell sind hier auch viele Einrichtungen und Experimentier-Labors für Kinder zu finden, um die das Wissen auf spielerische Art zu vermitteln. Die Eintritsspreise der Museen in Japan sind allgemein nicht so hoch. Für dieses Museum hier habe ich z.B. 600 Yen (entsprich etwa 5.50 Fr) bezahlt. Generell habe ich Japan, ganz im Gegensatz zu den vielen Vorwarnungen, die ich bekommen habe, gar nicht so teuer empfunden. Der Yen ist halt z.Zt. sehr tief zum SFr bewertet. Bei den Übernachtungen muss man halt etwas sortieren. Die Übernachtungen in Hotels können schon ziemlich teuer sein. Ich hatte in meinen preisgünstigen Hostels und Ryokans immer genügend Komfort und es war immer sehr sauber.

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