Hue

Hue war in der Nguyen-Dynastie vom 19. Jahrhundert bis 1945 die Hauptstadt Vietnams. Den Weg von Hanoi nach Hue legten wir mit einer 12 stündigen Fahrt im Nachtzug zurück. Auch Susanna gewöhnt sich allmählich an die nächtlichen Zugfahrten. Diesmal war ein englisches Pärchen bei uns in der Kabine. Ähnlich wie bei uns, war Alex auch für 3 Monate unterwegs, war auch mit der Transsibirischen gereist und seine Freundin Claire besuchte ihn für die Reise in Vietnam. Für viel Gesprächsstoff und Erfahrungsaustausch war also wieder gesorgt.
Hue liegt geographisch ziemlich zentral in Vietnam, gehörte aber politisch bereits zu Südvietnam. Aus diesem Grund wurde es durch die Gefechte vom Krieg 1968 zwischen den Kommunisten vom Norden einerseits, und den Südvietnamesen und Amerikanern andererseits, stark in Mitleidenschaft gezogen. Die historischen Bauwerke wurden allmählich restauriert. Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt ist vermutlich das markanteste Bauwerk aus der Zeit der Nguyen-Dynastie. Wir erkundeten die Stadt erst zu Fuss, dann mit dem Fahrrad, am letzten Tag mit dem Motorrad. Das Fortbewegen im Verkehr wird uns immer vertrauter. Man muss einfach mit der Masse von Mopeds und Velos mitfahren und immer gut auf einbiegende oder auf der eigenen Spur entgegenkommende Verkehrsteilnehmer achten.
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Helloween in Vietnam
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In der verbotenen Kaiserstadt
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Bahnübergang

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