Terelj Nationalpark

Der Gorchi Tereldsh Nationalpark, auch als Mongolische Schweiz bekannt, liegt ca. 70 km von Ulan Bator entfernt. Ich konnte dort zwei Tage in einem Jurten Camp verbringen. Am Anfang war ich etwas entäuscht, weil ich mir vorgestellt habe, ich würde hier bei einer Familie unterkommen und Einblick in das Nomadenleben erhalten. Stattdessen war das Camp ausschliesslich für Touristen gemacht. Die Entäuschung war aber nur von von kurzer Dauer, denn die atemberaubende Landschaft dieses Schutzgebietes mit den bizarren Steinformationen boten genug für die Augen und Füsse. Und das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Im Camp waren wir nur eine Handvoll Touristen. Die Hauptsaison war bereits vorbei. Nachts wurde es bitterkalt. Gottlob waren die Jurten mit einem Ofen oder Infrarot-Strahler ausgestattet.

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Das war meine eigene Jurte

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50 km ausserhalb, völlig im Nichts, steht eine 45 Meter aus rostfreiem Stahl angefertigte Dschingis-Khan Statue. Hier soll später auch eine neue Stadt entstehen. Im Innern hat es ein Museum über die Bronzezeit.

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Ein Gedanke zu „Terelj Nationalpark

  1. Hallo Oli, also, so wie ich das anhand von Deinen Bildern einschätzen kann, hat die mongolische Steppe etwas mit dem australischen Outback gemeinsam – nämlich (fast) menschenleer; d.h. kein blödsinniger Ballermann und man hat weitestgehend seine Ruhe und kann mal so richtig unseren „Zivilisationsstress“ abschütteln, o.k. natürlich nur so lange man nicht einem wilden, gefrässigen Yak über den Weg läuft, Lol!
    Ach ja, als ich hier in Deinem cool aufgemachten blog gelesen hab, dass Du bereits in der Mongolei angekommen bist, im Land von Dschinghis Khan, hab ich mich daran erinnert, das es dazu bereits eine, nun ja, (fast National-) Hymne gibt;
    http://www.youtube.com/watch?v=pzmI3vAIhbE
    …still enjoy your world trip dude, cheers HermiKhan! 
    p.s.: auf dem Bild mit den beiden Eseln, ganz links, würde mich noch interessieren welcher von den beiden (der obere oder der untere) macht nun lauter „ia, ia“?

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