Kyoto

Kyoto ist auf Grund der vielen Tempel und Schreine eine  sehr traditionelle Stadt und gilt als das kulturelle und historische Zentrum Japans. Einige der Bauwerke wurden als UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Dementsprechend zieht es auch viele Touristen hierher. Ich traf mich hier mit Oda wieder, einer der japanischen Studenten, welche ich in der Transsib von Moskau nach Irkutsk kennengelernt hatte. Er und sein Kollege Hinä zeigten mir den historischen Stadtteil Gion und erklärten mir stolz die Hintergrundinfos zu den Buddhistischen Tempel. Für mich war das natürlich eine sehr willkommene Reiseführung.
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Kyoto Tower
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Geburtstagsessen mit japanischen Freunden. Sushi natürlich. Nachher gings noch zum Karaoke…

Am nächsten Tag zog ein starker Taifun an der Ostküste Japans vorbei und es regnete den ganzen Tag. Somit fiel auch die geplante Entdeckungstour mit dem Fahrrad buchstäblich ins Wasser. Nach dem x-ten Tempel zeichnete sich bei mir sowieso langsam eine Sättigung ab. Obwohl sie alle sehr schön sind. Es ist auch schön sich einfach im Tempel hinzusetzen und die Leute bei ihren Ritualen zuzuschauen. Fotos vom Innenbereich sind nicht erlaubt und die Schuhe müssen vor dem Betreten ausgezogen werden.
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Meine Übernachtungen in Kyoto und in Osaka waren in einem sog. Ryokan. Das sind im traditionell japanischen Stil eingerichtete Hotels. Ich wollte das unbedingt erleben. Normalerweise sind die Ryokan, welche auf Touristen ausgerichtet sind eher teuer, jedoch findet man auch sehr günstige ohne den ganzen Schnick-Schnack, und die sind vermutlich erst noch authentischer. Im Zimmer hat es jeweils einen kleinen Tisch mit Grüntee. Der Boden ist aus Tatami-Matten (Reisstroh) gemacht. Auch in den Hotels werden die Schuhe am Eingang immer ausgezogen und man kriegt Hausschuhe. Vor dem Betreten des Zimmers zieht man dann selbst die Hausschuhe aus. Für den Toilettenbereich stehen wiederum neue Schuhe bereit. Einheitsgrösse 39 :-/ Die Japaner sind hier sehr strikt und sauber. Der Zugang ins Zimmer erfolgt lediglich mit einer Schiebetüre und schlafen tut man auf einem Futon auf dem Boden. Das klingt jetzt etwas rustikal, ist aber sehr gemütlich und im typischen Ambiente.
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Das Ryokan in Kyoto hatte sogar einen eigenen Koy-Teich im Eingangsbereich.

2 Gedanken zu “Kyoto

  1. Hallo Oli, also so was; in Moskau ’ne Glocke kaputt gemacht und in der alten japanischen Kaiserstadt Kyoto ein dickes Seil heruntergezerrt – ich seh schon Du hast immer noch ’ne menge Spass, so soll’s auch sein wenn man eine Reise tut, denn auch so weit weg gilt immer noch: „blondes have more fun“ (oder was von der Haarfarbe noch so da ist in unserem „Alter“)!!! ;-), enjoy your party trip, cheers Hermi.

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