Ho-Chi-Minh City (Saigon)

Die letzten 4 Tage haben wir im Süden in Ho Chi Minh City, oder Saigon, wie die Stadt früher vor der Wiedervereinigung genannt wurde, verbracht. Wie in Hanoi, sind die Strassen auch hier von unzähligen Mopeds geflutet, wobei hier die Strassen noch etwas breiter sind und noch mehr Autos im Verkehr mitmischen als in Hanoi. Da ich wieder mal suboptimal vorbereitet war, konnten wir den genauen Standort unseres Hotels nicht genau ausfindig machen. Darum entschlossen wir uns im Stadtzentrum angekommen, ein Taxifahrer zu fragen. Dieser schwafelte etwas von 2 km. Nach dem üblichen feilschen brachte er uns dann dort hin, das waren aber keine 500m. Er hätte doch mindestens noch einen Umweg für uns fahren können 😉 Unser Hotel befand sich inmitten eines lebhaften und lauten Touristenquartiers, mit vielen Bars und Restaurants. So kam es, dass selbst ich als Tiefschläfer nachts aufgeweckt wurde und wir darauf in ein ruhigeres Zimmer auf der Hinterseite des Hotels wechselten.
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Auf dem Saigon River haben wir eine abendliche Schiffsfahrt genossen. Diese erinnerte mich etwas an die Schiffsfahrt in Shanghai, nur war in HCMC alles etwas kleiner und die Skyline nicht so pompös. Am nächsten Tag besuchte ich das Kriegsmuseum, während Susanna den Besuch bei den Wildkatzen im Zoo vorzug. Vor dem Museum sind von den Amerikanern zurückgelassene Flugzeuge und Helikopter ausgestellt. Im Innern werden vor allem Bildern von den damaligen Ereignissen und den Kriegsopfer gezeigt. Ehrlich gesagt hatte ich etwas mehr erwartet. Meiner Meinung nach fehlte jegliche Information, was damals politisch eigentlich genau geschah und wie es zu diesem sinnlose Krig gekommen ist. Das ist doch vor allem für die jüngere Generation wichtig, um die Zusammenhänge zu verstehen. Stattdessen wird alles nur einseitig aus Sicht der Gewinner dargestellt. Jedoch angesichts des Eintritspreises von umgerechnet 60 Rp. ist es ein Besuch auf jeden Fall wert.
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Vietnamesischer Panzer vor dem Kriegsmuseum
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Ein weiteres Highlight ist auch die Bar im 52. Stock des 265 m hohen Financial Towers, der erst 2010 fertiggestellt wurde. Diese bietet einen tollen Ausblick auf die Stadt während der Dämmerung. Danach gönnten wir uns noch eine 70-minütige Fuss- und Nacken-Massage. Geschont wird man dabei nicht, wenn sie z.B. mit dem Knie in deinen Rücken drücken. Die Massage war aber äusserst professionell und wohltuend.
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Wiedervereinigungspalast
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Hauptpostgebäude
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Notre Dame – die Franzosen haben der Architektur hier ihre deutlichen Spuren hinterlassen
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Fortbewegt haben wir uns hier entweder zu Fuss oder wir sassen einem Motorodfahrer auf, welche uns an den gewünschten Ort brachten. Der Spassfaktor war immer garantiert 🙂

3 Gedanken zu “Ho-Chi-Minh City (Saigon)

  1. Lieber Olivier

    Es kommen wieder ruhigere Zeiten für Dich zu. Ich habe eben mit Sanna telefoniert, und es gab natürlich sehr viel zu erzählen. Anscheinend bist du bestens erholt, würdest blendend aussehen, beinahe gefährlich, Dich alleine weiterreisen zu lassen. Sogar das grosse Messer ist gut in Rorbas angekommen. Ich habe ja hin und her überlegt, ob Sanna sich das Messer anschafft oder nicht. Es hat mich überrascht und hat mich gefreut. Will dann mal sehen, wie ihr zwei damit Gemüse schneidet. Heute ist ein Regentag, so schön für „Liegen gebliebenes“ aufzuarbeiten. Ich wüsche Dir nur schöne Tage auf Deiner Weiterreise. Allen die meinen Eintrag lesen, möchte ich mal eine Auszeit gönnen, und Hermi meinte ja, eine Mutter hat immer recht. Egal wie er es gemeint hat, diesmal stimmt es doch wirklich, oder?
    Die herzlichsten Grüsse Mami

    • Hallo Frau Gärtner, aber natürlich haben Sie auch dieses mal wieder zu 100% Recht, denn eine Mutter hat nicht immer nur recht, sondern man muss ihr auch brav folgen – o.k. ich geb’s ja zu; ich bin ab und zu auch nicht gerade das „Paradebeispiel“ was das „brav sein“ betrifft, aber eben nur ab zu, ganz ehrlich, ha, ha

  2. …p.s.: da hatte der Computer wieder mal etwas Text „verschluckt“, sorry! also noch mal von vorne:
    Hallo Frau Gärtner, aber natürlich haben Sie auch dieses mal wieder zu 100% Recht, denn eine Mutter hat nicht nur recht, sondern man muss ihr auch brav folgen – o.k. ich geb’s ja zu; ich bin ab und zu auch nicht gerade das „Paradebeispiel“ was das „brav sein“ betrifft, aber eben nur ab und zu, ganz ehrlich, ha, ha!!! Ansonsten bin ich schon, fast immer, handzahm oder heisst das dann doch lammfromm, hmmm?! 😉 …es liebs grüessli us Chlote, Hermi
    …und da war doch noch was, ach ja: Oli, im Land der Hobbits, gib Gas, denn das macht Spass! – Rock the Kiwis, dude!!!

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